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Der Bahnhof Ehmen wurde
1942 im Zuge des Neubauabschnitts Brunsrode - Fallersleben neu angelegt. Typisch war dabei die
Architektur des Bahnhofsgebäudes und die Straßen- und Wegeüberführungen. Schon
damals sollte es keine Bahnübergänge mehr geben! Für die Einwohner von Ehmen ergab sich die Situation,
dass ihr Bahnhof nun westlich statt wie bisher östlich
außerhalb des Ortes lag. Zum Winterfahrplan 1975/76
wurde Ehmen als Reisezughalt geschlossen, der Bahnhof hatte aber weiterhin als Kreuzungsmöglichkeit Bedeutung. An
Wochenenden war er nicht mehr mit einem Fahrdienstleiter besetzt, dazu konnte das Hauptgleis signalmäßig
"durchgeschaltet" werden. Im Sommer 1997 wurden Signale und das
Ausweichgleis rückgebaut, ein Jahr darauf
wurde der Streckenabschnitt Bestandteil der "Weddeler Schleife". Mit
dem Abriss des Empfangsgebäudes im Winter 2024/25 verschwand die
letzte Erinnerung an den Bahnhof Ehmen.
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| Blick von der südlich des
Bahnhofes gelegenen Feldwegbrücke: Ein
Sonderzug mit BR 219 musste auf Lg
59143 nach Fallersleben warten (06.05.92). |
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Fünf Jahre später an
derselben Stelle: RB 8092 von Wolfsburg
begegnet Lz 87289 nach Fallers- leben VW (11.07.97). |
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63687 Braunschweig Rbf - FallerslebenVW durchfährt Ehmen am
06.05.92 (Blick von der Straßenbrücke K 73 Richtung
Süden). |
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Im Sommer 1997 war die
Strecke Braunschweig - Fallersleben für
6 Wochen gesperrt, Ober- und Unterbau
wurden im Abschnitt Groß Brunsrode -
Fallersleben grunderneuert. Danach gab es
den Bahnhof Ehmen nicht mehr (14.08.97). |
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| Abriss
des Empfangsgebäudes im Winter 2024/25: Im Dezember 2024 ist
gerade noch der Raum für den Fahrdienstleiter erkennbar (Aufnahme:
I. Vorbrod) |
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Im
Mai 2025 erinnert hier kaum noch etwas an den früheren Bahnhof.
Regionalbahnen zwischen Braunschweig und Wolfsburg verkehren im
Halbstundentakt mit einer Fahrzeit von 20 Minuten - kein Vergleich zum
mageren und langsamen Angebot auf der Schuntertalbahn vor 1998
(Aufnahme: I. Vorbrod) |
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